Uns zu verändern beginnt damit in den richtigen Momenten etwas anders zu machen. Viele kleine Schritte zusammen erlauben uns unser Leben, unsere Beziehungen und uns selbst neu zu platzieren.

Was einfach klingt, ist häufig nicht leicht. Insbesondere wenn die erwünschten Änderungen in Lebensbereichen sind in denen wir schon eine Geschichte haben. Dann halten uns die Umstände und unsere Muster auf Spur.

Eine Möglichkeit dem zu begegnen ist an sich selbst zu arbeiten: die eigenen Muster, Emotionen und Ressourcen kennenlernen. Andere Arten der Kommunikation kennenlernen, Kindheitserfahrungen zu reflektieren, mehr auf den Körper zu hören. Auf diese Art lernen wir eine andere Beziehung zu uns selbst. Elemente des gelernten können wir dann in unser Leben transferieren um damit die gewünschten Änderungen zu bewirken.

Diesen Weg bin ich auch gegangen. Und ich war überrascht wie schwer der Schritt von Erlerntem zu Änderungen in meinem Leben war. Es waren die bekannten Situationen und ich habe versucht neue Elemente einzubringen. Damit habe ich Unverständnis ausgelöst. Ich fühlte mich unsicher. Es passierte neues, aber die Richtung stimmte nicht. Keine stimmige Bewegung im Leben trotz der neuen Fähigkeiten - es war als würde ich feststecken.


Der Wendepunkt war die Situation als Ausgangspunkt zu nehmen. Und mir über meinen Anteil in der Situation klarer zu werden. Was ist der relevante Kontext? Welche Gefühle und Gedanken kommen auf? Welche Bedeutung gebe ich all dem? Und warum tue ich nicht einfach, was ich glaube zu wollen? Und abschließend: Welche kleine echte Veränderung fühlt sich für mich machbar an?

Diese Art Veränderung anzugehen holt die Aspekte einzeln nach oben. Schwierige Emotionen zu spüren kann dazu gehören, ist aber weder der Ausgangspunkt noch das Ende. Blockierende Glaubenssätze werden ausgesprochen, um den eigenen Anteil in der die Situation klarer zu sehen. Wir schauen uns genug an, um eine kleine Änderung in der Herangehensweise in der Situation zu ermöglichen. Damit können sie einen echten Schritt in ihrem Leben gehen und erfahren was passiert. Für größere Veränderungen gehen wir viele echte Schritte.

Was ist da?

Ausgangspunkt ist eine konkrete Situation. Dazu gehört auch, was sie in uns auslöst.

  • Umstände und beteiligte Menschen

  • Gefühle, Gedanken und körperliche Reaktionen

  • Raum für schwierige und widersprüchliche Gefühle

  • Der Ton, in dem wir mit uns selbst sprechen

Welche Bedeutung geben wir dem?

Unsere Sicht auf die Situation prägt unsere Möglichkeiten. Diese Sicht kann sich verändern.

  • Eigene Geschichten und Annahmen

  • Vertraute Muster und ihre Wirkung

  • Übersehenes und andere Lesarten

  • Neue Wahlmöglichkeiten in bekannten Situationen

Wie gehen wir von hier aus weiter?

Gesucht ist ein Schritt, der zur Situation passt und den wir selbst vertreten können. Was daraus entsteht, gibt uns Orientierung.

  • Klares Urteil und ehrlicher Kontakt zum eigenen Erleben

  • Eigene Entscheidungen – mit Raum für Wünsche, Ängste und Zweifel

  • Den eigenen Spielraum nutzen, den anderer respektieren

  • Kleine, echte Schritte und Lernen aus ihrer Wirkung

Was macht diesen Ansatz besonders?

  • Im Fokus steht Situationen im Leben zu ändern, die inner Arbeit ist der Weg dorthin.

  • Durch die Wiederholung mit kleinen überschaubaren Schritten wird diese Haltung zu Veränderung verinnerlicht. Mit genug Übung können viele Themen selbstständig angeschoben werden und Veränderung wird eine normaler Bestandteil des Lebens.

  • Begleitung der Arbeit bezweckt schnelleres Lernen, eine Außenperspektive im Prozess und Unterstützung bei besonders herausfordernden Themen. Nach ersten Erfahrungen kann vieles davon auch von KI als Sparringspartner begleitet werden. Nicht menschlich und emotional, aber verfügbar, klar und prozesstreu.

  • Der Prozess ist reproduzierbar und simpel. Er muss nicht vollständig oder richtig sein, um Ergebnisse zu liefern. Wenn etwas Relevantes vergessen wird, wird es Teil des nächsten Schrittes. Wenn der geplante Schritt zu groß war, sprechen wir darüber warum.